Station 93-2 - Behandlungsschwerpunkt therapieresistente Depression

Die Station 93-2 ist eine durchgehend offen geführte, gemischtgeschlechtlich belegte, Schwerpunkt-Station mit dem Schwerpunkt für Patienten mit therapieresistenten Depressionen. Sie ist mit 2 Einzel- und 8 Zweibettzimmern ausgestattet.

Die unipolare Depression ist die häufigste psychiatrische Erkrankung. Bis zu 20% der Menschen erkranken einmal im Leben an einer klinisch manifesten depressiven Episode.

Ca. 1/3 der Betroffenen erfahren auch nach fachgerechter Eindosierung einer antidepressiven Medikation keine relevante Verbesserung der Symptomatik. Die Ursachen einer solchen Therapieresistenz sind vielfältig.

Auf unserer Schwerpunkstation führen wir zunächst eine erweiterte Diagnostik auch zur Ursachensuche der bisherigen Therapieresistenz durch. Dann erfolgt die leitliniengerechte Therapie anhand der drei Säulen Psychopharmakotherapie, Psychotherapie und Soziotherapie. Auch bieten wir nicht-medikamentöse Therapien wie Licht- und Wachtherapie an und perspektivisch auch repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) und Elektroheilkrampftherapie (EKT).

Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung  besteht die Möglichkeit für Patienten und Angehörige an einer Psychoedukationsgruppe teilzunehmen (getrennt voneinander); für die Patienten gibt es eine störungsspezifische Psychotherapiegruppe für unipolare Depression, eine Gruppe für interpersonelle Kommunikation sowie bei Bedarf auch Einzelpsychotherapie.

In besonders komplexen Fällen kann die ambulante Weiterbehandlung nach einem stationären Aufenthalt auch in unserer Psychiatrischen Institutsambulanz erfolgen. 

Zur Terminvereinbarung eines Aufnahmetermins wenden Sie bzw. Ihr behandelnder Psychiater sich an die Anmeldung der Psychiatrischen Institutsambulanz  (Telefon: 069-6301-5079).