Station 93-5 - Behandlungsschwerpunkt Sucht

Auf unserer suchtmedizinischen Station behandeln wir Patienten mit Abhängigkeit oder schädlichem Gebrauch von Alkohol, Drogen oder Medikamenten (z.B. Benzodiazepinen) sowie Patienten mit nicht-intravenösem Konsum von Kokain oder Amphetaminen. Die Entgiftung von Beikonsum der genannten Substanzen bei sonst stabiler Opiat-Substitution ist bei uns ebenfalls möglich. Üblicherweise führen wir dabei einen qualifizierten Entzug durch. Die Dauer beträgt in der Regel drei Wochen.

Uns ist besonders wichtig, dass während dem Aufenthalt bereits die weitere Behandlung nach Entlassung individuell geplant wird (z.B. Kontakt zu Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Entwöhnung…). Dazu ist unser Team mit anderen suchttherapeutischen Einrichtungen im Frankfurter Raum eng vernetzt.

Zur Behandlung gehört die Teilnahme am angebotenen Therapieprogramm. Wir bieten dabei regelmäßige Gruppentherapien und Einzelgespräche an, insbesondere psychologische und psychoedukative Gruppen und eine Info-Gruppe zu weiterführenden Therapien. Wir bieten auch eine Entspannungsgruppe (Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen) und Physiotherapie an. Eine Teilnahme an anderen Gruppen im Haus (z.B. Psychoedukation Bipolare Störung oder Stressmanagement) ist ebenfalls möglich.

Die Ausgangsregelung richtet sich in erster Linie nach der Schwere der Entzugs-Symptome sowie den weiteren psychischen Erkrankungen.

Das Team der Station besteht aus Pflege- und Fachpflegepersonal, einem Stationspsychologen, zwei Assistenzärzten und einem Oberarzt.

Wenn Sie gerne eine stationäre Behandlung bei uns beginnen möchten, melden Sie sich am besten per Mail unter zpsyaufnahme935@kgu.de (Telefonisch nur Mo-Fr von 14-16 Uhr möglich: 069/6301-6065) und machen gleich einen Aufnahmetermin aus.

Bitte beachten Sie, dass normale E-Mails nicht verschlüsselt übertragen werden und daher für Dritte einsehbar sein können.

Weitere Unterstützung finden Sie z.B. hier:

Frankfurter Suchtberatungsstellen