Psychosomatische und psychotherapeutische Ambulanz

Die psychosomatische Ambulanz sowie der Konsil- und Liaisondienst werden jährlich von ca. 600-800 Patienten und Patientinnen aufgesucht. Die wichtigste Aufgabe der psychosomatischen Ambulanz ist die differenzierte Diagnostik und Indikationsstellung zur Behandlung von psychischen Störungen und psychosomatischen Krankheitsbildern, so dass möglichst zeitnah eine psychosomatische Behandlung eingeleitet werden kann. Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten stehen für diese psychodiagnostischen Erstgespräche zur Verfügung. Zusätzlich können testpsychologische Untersuchungen durchgeführt werden. Die Befunderhebung wird nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten entsprechend den Erfordernissen der Qualitätssicherung dokumentiert (OPD, Psy-Ba-Do). In der psychotherapeutischen Ambulanz besteht so die Möglichkeit für kurzfristige Beratungen und Kriseninterventionen. Langfristige ambulante Behandlungen können nicht erfolgen.

In enger und bewährter Zusammenarbeit mit qualifizierten niedergelassenen Therapeuten in der Region und in Kenntnis freier Psychotherapieplätze vermitteln wir weiter zur Fokal- oder Kurztherapie, Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch orientierter Therapie, Psychoanalyse, niederfrequenten Langzeittherapie, ferner zur Familien-, Paar- und Gruppentherapie, sowie für störungsspezifische Therapien, z.B. bei sexuellen Funktionsstörungen oder für psychotherapeutische Hilfe bei der Bewältigung schwerer und chronischer Erkrankungen. 

Darüber hinaus bieten wir eine Reihe von Spezialsprechstunden an.


Was Sie bei einen Besuch der Ambulanz mitbringen sollten:

  • Überweisung von der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. einer Fachärztin/Facharzt
  • Vorbefunde und Arztberichte die für Ihre aktuellen Beschwerden relevant sind
  • Übersicht über die Medikamente, die zurzeit eingenommen werden
  • falls notwendig, Ihre Brille oder Ihr Hörgerät
  • Zeit von ca. einer Stunde