AG Geschichte der Psychiatrie

Bis heute ist die Rolle der Frankfurter Universitätspsychiatrie im „Dritten Reich“ und ihre Funktion innerhalb der groß angelegten Krankenmorde, unter anderem im Rahmen der T4 Aktion nie vollständig aufgearbeitet worden. Auch eine mögliche Verwicklung früherer Mitarbeiter in die sogenannte „Euthanasie“ wurde noch nicht ausreichend beleuchtet.
Um diese wissenschaftlichen Lücken zumindest in Teilen zu schließen und einen Anstoß zu weiterer Aufarbeitung zu geben hat es sich der Arbeitskreis "Geschichte der Psychiatrie“ zum Ziel gesetzt, die Rolle der Universitätspsychiatrie und ihres damaligen Personals, insbesondere ihres Leiters Prof. Dr. Karl Kleist herauszuarbeiten und mögliche Verantwortlichkeiten zu klären.

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